NSK sorgt für die Wirtschaftlichkeit von Kleinstwindparks


Nachhaltigkeit ist derzeit eines der angesagtesten Themen der Welt. Ob in Nigeria, Schweden oder Korea: Überall suchen Menschen, Unternehmen und Regierungen nach Möglichkeiten zum nachhaltigeren Wirtschaften und zur Verringerung von Umweltschäden. Einer der bisher vielversprechendsten Bereiche ist die Windenergie. Würde ein kompletter Windpark wegen der unerschwinglichen Kosten für die Wälzlager für den Antrieb der Turbinen stillgelegt werden, hätte das dramatische Auswirkungen.



In genau diese Situation geriet jedoch ein Unternehmen, mit dem NSK zusammenarbeitete. Ein Mikrowindanlagen-Projekt drohte auf Eis gelegt zu werden, wenn keine drastische Senkung der Anschaffungs- und Herstellungskosten erreicht würde. Da Wälzlager einen erheblichen Kostenfaktor darstellen, wandte sich das Unternehmen hinter dem Projekt mit der Frage an NSK, wie dieses Projekt am Leben erhalten werden könne. 

Unser Expertenteam machte sich sofort an die Arbeit und identifizierte nach sorgfältiger Prüfung des Plans mehrere Bereiche der Anlagenausführung, die verändert werden könnten, um eine kostengünstigere Lageranordnung einzusetzen. Ein Verbesserungsvorschlag war, die Kombination aus einreihigem Schrägkugellager und einreihigem Radialkugellager mit konventioneller Schmierung, die für den Hauptantrieb vorgesehen war, durch zwei einreihige Radialkugellager mit dauerhafter Schmierung zu ersetzen.  

Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen Produkts zählen Stahlkäfige, höhere Tragzahlen, eine optimierte Lagergeometrie und größere Wälzkörper. Die Wälzlager, die mit Deckscheiben- und Dichtungsoptionen erhältlich sind, sind mit Standard-Rillenkugellagern austauschbar; Downsizing ist bei Bedarf ebenfalls möglich.


„Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn ein so wertvolles Projekt aufgrund der Wälzlager hätte eingestellt werden müssen. Wir freuen uns, dass wir unseren Teil zum weiteren Fortgang beitragen konnten.“

Klaus Sausele, NSK Sektor Manager Wind Industrie


Das Unternehmen hinter dem Projekt entschied sich für den Umstieg und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ein anschließender Analysebericht mit Berechnungen zur Lebensdauer der Lager und des Schmierfetts zeigte, dass die neue Anordnung sowohl Leistung als auch Zuverlässigkeit verbesserte. Zudem erhöhte sich die Lagerlebensdauer von 200.000 auf 224.000 Stunden und die Montage wurde deutlich einfacher und weniger aufwendig.
Die Gesamteinsparungen beliefen sich auf mehr als 337.000 €, sodass das Projekt fortgesetzt werden konnte.


Super Precision Bearings


„Wälzlager sind ein wesentlicher Bestandteil vieler der beeindruckendsten Anwendungen der Welt“, so Klaus Sausele, Sector Manager Windkraft bei NSK. „Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn ein so wertvolles Projekt aufgrund der Wälzlager hätte eingestellt werden müssen. Wir freuen uns, dass wir unseren Teil zum weiteren Fortgang beitragen konnten.“


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